Holz – auch als Parkett voll im Trend

Andreas Müller, Schreiner und Online-Parketthändler aus Kassel.

Andreas Müller, Schreiner und Online-Parketthändler aus Kassel, gibt Tipps zu Holz und Parkett.

Neue Bodenbeläge steigern den Wohnwert und das persönliche Wohlbefinden, schlagen sich im Immobilienwert allerdings nur selten nieder.

Daher tendieren gewerbliche Vermieter zur günstigen, strapazierfähigen Auslegeware, während in selbstgenutzten Immobilien, Eigenheimen und Eigentumswohnungen, der Trend hin zum Naturprodukt Holz geht.

Im Interview gibt Andreas Müller (Foto), Baufachmann aus Kassel und Parkett-Profiseller im Internet, Tipps für die Wahl des richtigen Bodenbelags.

Herr Müller, woher rührt der Trend zum Holz?

Holz ist schlicht ein phantastisches Naturprodukt. Viele deutsche und europäische Produzenten sind heute zertifiziert, das gewährleistet hohe Umweltstandards bei Produktion und Produkt. Holz, ob als Parkett oder nachwachsender Energieträger, passt ideal zu unseren Vorstellungen von gesundem, ökologischem, nachhaltigem Leben und Wohnen, vermute ich.

Laminat, Parkett oder gleich einen Dielenboden. Was bevorzugt der Fachmann?

Ganz klar Parkett. Großformatige Dielenböden sind schon sehr gut. Parkett sieht aber noch edler aus, wird in vielen Varianten angeboten und ist in der Praxis pflegeleichter als Holzdielen. Wenn man bedenkt, wie viel technische Innovation in einem modernen Parkett steckt, sind die Parkett-Preise nach wie vor günstig. Im privaten Bereich ist das moderne Klickparkett zudem sehr beliebt, weil es bereits ein versierter Heimwerker ordentlich verlegen kann.

Was ist das Besondere an Parkett?

Parkett ist ein Naturprodukt und zugleich ein hochwertiger, oft wunderschöner Fußbodenbelag. Der richtige Parkettboden schafft individuelle Atmosphäre, verbessert das Raumklima und ist dank seiner strapazierfähigen, glatten Oberflächen auch noch besonders hygienisch.

Sollte man Holz-Parkett oder Dielenböden selbst verlegen?
Modernes Klick-Parkett bringt seinen Unterbau schon mit und ist daher leichter zu verlegen. Auf alle Fälle sollte man sich aber vor dem Kauf des Materials fachlich beraten lassen bzw. gut informieren. Auch günstiges Parkett kann sehr gut sein, teures Parkett im Einzelfall unangemessen. Tatsächlich hat der Kunde hier die Qual der Wahl beim Material.

Sie betreiben einen Online-Shop und empfehlen persönliche Beratung?

Klar, ich biete ja auch im Internet persönliche, sprich telefonische Beratung rund um unsere Parkett-Produkte an. Wir sprechen mit unseren Kunden, meist Handwerker und Heimwerker, darüber, welches Produkt sich im konkreten Fall am besten eignet. Das ist auch in unserem Interesse, wir wollen 100% zufriedene Kunden. Aber oft wollen die Kunden auch einfach nur wissen, wie wir es schaffen, ohne Qualitätsverlust so günstige Preise anzubieten.

Kontakt:
Andreas Müller, Kassel
www.parkett-billiger.de

Holzpellets-Preise sinken wieder

Heizkostenentwicklung-Deutschland_03-2014Endlich: Nach der Preisspitze im Dezember 2013 sinken die Pelletspreise wieder. So kostet eine Tonne der kleinen Holzpresslinge im März rund 10 Euro pro tonne weniger als noch vor vier Wochen, vermeldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V.(DEPV).

Eine Tonne (t) Pellets wird derzeit bei einer Abnahme von 6 t zu 273,69 EUR gehandelt, was 3,5 Prozent weniger ist als im Februar. Ein Kilogramm Holzpellets kostet demnach 27,37 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 5,47 Cent. Gegenüber Heizöl beträgt der Preisvorteil von Holzpellets aktuell 31,6 Prozent.

Ausländische Pelletsanbieter drängen immer wieder mit Kampfpreisen in den Markt. Vielfach handelt es sich hier allerdings um Industriepellets mit höherem Wasser- und Aschegehalt, die für Kleinfeuerungsanlagen nicht geeignet sind.

Pellets aus regionaler Wertschöpfung wiederum entsprechen nicht nur den Anforderungen der DINplus und verbrennen deshalb beinahe asche- und emissionsfrei, sondern weisen auch dank der kurzen Wege des nachwachsenden Rohstoffs eine erstklassige Ökobilanz auf.

Mitglieder der vielerorts entstandenen Einkaufsgemeinschaften für Holzpellets kaufen ihre Pellets oft noch günstiger, meist entfallen hier auch die Gebühren für Transport und Einblasen.

zwischenrufer / 19.02.2014

Mehr Förderung für Pelletsheizungen und Pelletsöfen

Mehr öffentliche Förderung für klimafreundliche Pelletsheizungen!

Die Umstellung auf ein Holzpelletsheizung wird durch eine neue Richtlinie zum Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 15.08.2012 noch attraktiver. Die Förderung zielt auf Heizungen bis zur Leistungsstufe von 100 Kilowatt (kW), wie sie in Ein- und Mehrfamilienhäuser installiert werden, sowie auf kleinere öffentliche und gewerbliche Objekte und soll vor allem Sanierungswillige zur Umstellung auf eine klimafreundliche Pelletsheizung motivieren.

Die Basisförderung wird um 400 EUR auf mindestens 2.400 EUR erhöht, für Pelletheizungen mit Pufferspeicher auf 2.900 EUR und für Pelletkaminöfen
mit Wassertasche auf 1.400 EUR. Auch beim Kombinations- und Effizienzbonus erhalten Heizungssanierer ab sofort mehr Geld vom Staat. Neu ist, dass über das MAP auch im Neubau emissionsmindernde oder effizienzsteigernde Maßnahmen bei der Wärmeerzeugung mit fester Biomasse förderfähig werden.

zwischenrufer / 14.08.2012

Sachsen verdoppelt Pelletsförderung

Bundesweit wird die Modernisierung von alten Heizungen durch eine moderne Pelletsheizung über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert. Ergänzend hat die Sächsische Aufbaubank (SAB) jüngst eine Zusatzförderung für Pelletsheizungen aufgelegt – und damit die öffentliche Förderung in Sachsen nun faktisch verdoppelt.

Förderung insgesamt bis zu 5.000 EUR
Unabhängig von der installierten Nennwärmeleistung können sächsische Pelletsheizer künftig für Pelletsheizungen ohne Pufferspeicher mit einem Mindestförderbetrag von 2000 EUR, für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher sogar von 2.500 EUR kalkulieren. Die landeseigene SAB verdoppelt damit für Sachsen die im übrigen Bundesgebiet geltenden BAFA-Fördersummen.

Nennleistungen von 5 – 100 kW
Die Förderung ist auf Gebäude beschränkt für die vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde. Gefördert werden Nennleistungen von 5kW bis 100 kW.

Eigenmittel von 10% erwartet
Von privaten Antragstellern wird ein Eigenanteil von lediglich 10% erwartet, Unternehmen müssen mindestens 25% des Vorhabens aus eigener Tasche finanzieren. Allerdings werden Hausbankdarlehen wie Eigenmittel behandelt.

Achtung Fördermodalitäten!
Während Bauherren auf keinen Fall vor Erhalt des BAFA-Förderbescheids mit der Baumaßnahme beginnen sollten, ist bei der Förderung durch die SAB ein „vorzeitiger Vorhabensbeginn“ förderunschädlicht.

Attraktive Kaminföfen nicht gefördert
Schade: Pelletöfen, egal ob mit oder ohne Wassertasche sind ebenso von der Förderung ausgeschlossen wie Hackgutkessel und Hackgutkominationskessel.

Quelle: SAB Merkblatt V.13 – Automatisch beschickte
Biomasseheizungsanlagen

zwischenrufer / 19.06.2012

Holzpellets-Einkaufsgemeinschaft Rhein-Main online

Im Rhein-Main-Gebiet günstig hochwertige Holzpellets kaufen

Holzpellets-Einkaufsgemeinschaft Rhein-Main gegründet.

Gute Nachrichten für Holzpelletsheizer im Rhein-Main Gebiet: Zwei Dutzend Heizungsfachleute – allesamt Systempartner von Paradigma – unterstützen ab sofort die neue Holzpellets-Einkaufsgemeinschaft um Jörg Dreger (Foto) aus Dietzenbach.

Um die große Nachfrage nach hochwertigen Holzpellets im Rhein-Main Gebiet gewährleisten zu können und zugleich die Lieferwege möglichst kurz zu halten, will sich die Holzpelleteseinkaufsgemeinschaft (HPE) Rhein-Main gleich auf zwei zuverlässige Lieferanten stützen.

www.holzpelletseinkauf-rhein-main.de