Photovoltaik-Förderung wird zum Stichtag 9. März gekürzt

Die Förderung der Fotovoltaik wird ab dem 9. März 2012 gekürzt.

Endlich haben sich die zuständigen Bundesminister, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einen Kompromiß bei der Förderung der Photovoltaik geeinigt. Die Fördersätze für die Solarstromerzeugung sinken nun früher und schneller als geplant.  Große Freiflächen-Kraftwerke über zehn Megawatt erhalten künftig überhaupt keine öffentlichen Hilfen mehr,  bis zum Jahresende soll die Förderung um bis zu ein Drittel abgesenkt werden.

Stichtag 9. März 2012
Dabei werden die Vergütungssätze, die immerhin für 20 Jahre zugesagt werden, nun für Neubauten schrittweise zum Stichtag 9. März zurückgefahren. Die Einspeisevergütung wird für kleine Anlagen auf 19,50 Cent, für größere auf 16,50 und 13,50 Cent je Kilowattstunde gesenkt.

Zubau soll erst ab 2014 sinken
Allerdings: Bei der Deckelung der Neubaukapazitäten konnte sich FDP-Chef nicht durchsetzen. Damit drohen die Kosten für die Stromverbraucher, die die Photovoltaik-Förderung, alleine in 2011 rund 7 Milliarden Euro, über die Stromrechnung gegenfinanzieren, nach wie vor aus dem Ruder zu laufen. Denn alleine im vergangenen Jahr 2011 wurde mit rund 7.500 Megawatt doppelt so viel installiert wie prognostiziert. Erst ab 2014 soll der Zubau jährlich um 400 Megawatt sinken.

Kein „Solarausstiegsgesetz“
Während die Solarstrom-Industrie reflexartig ein „Solarausstiegsgesetz“ beklagt, ist die Kürzung der Förderung für Verbraucher wie Umweltschützer eine gute Nachricht. Denn bei genauem Hinschauen ist – Fukushima hin oder her – nicht nachvollziehbar, warum für die Solarstromerzeugung, die derzeit gerade mal 3% zum Strommix beiträgt, rund die Hälfte des Fördertopfes für erneuerbare Energien ausgeschüttet wird.

Viele Experten sind längst der Ansicht, die staatlichen Förder-Milliarden seien in Solarthermie, Biomasse-Anlagen (Hackschnizel, Holzpellets), Wasser- und Windkraftanlagen oder energetische Bestandssanierung ohnehin besser investiert.

zwischenrufer / 24.02.2012

Solarzellen mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Organische Halbleiterschicht ermöglicht Blaulicht-Verwertung
Solarpanels: 44 Prozent Effizienz dank Pentacen

Solarpanels: 44 Prozent Effizienz dank Pentacen

Cambridge. Forscher an der Universität im britischen Cambridge haben einen Weg gefunden, um Solarzellen um 25 Prozent effizienter arbeiten zu lassen. Dabei setzen sie auf einen organischen Halbleiter namens Pentacen und können damit bislang ungenutzte Lichtanteile verwenden. Sie haben auch den Produktionsprozess überarbeitet, womit die Herstellung der deutlich billiger sein soll.

Pentacen fängt Blau-Spektrum
Herkömmliche Zellen auf Siliziumbasis stehen derzeit bei einer Maximalausbeutevon 34 Prozent, das durchschnittliche Photovoltaik-Panel verwertet etwa 13 Prozent des Lichts. Die Erfindung aus Cambridge steigert die Ausbeute auf bis zu 44 Prozent, was den größten Leistungssprung seit einigen Jahren bedeutet. Der interne Quanteneffizienzgrad liegt sogar bei über 50 Prozent, die Konversionsrate erreicht 1 Prozent.

Das Geheimnis dahinter ist eine Pentacen-Schicht, die sich in der Oberfläche verbirgt. Diese ermöglicht es, auch den blauen Anteil des Lichtes zu nutzen. Dies gelingt in einer Umsetzung von einem Elektron je zwei Photonen. Bisher eingesetzte Technologie verwertete dieses Farbspektrum nicht, sondern führte es als Wärme ab.

Rollendruck soll Herstellung verbilligen
Die Wissenschaftler arbeiteten auch an der Beschleunigung des Produktionsprozesses. Die von ihnen entwickelten Hybrid-Solarzellen können im Rollendruckverfahren hergestellt werden. Dies ist nicht nur schneller, sondern auch wesentlich günstiger als der übliche Produktionsprozess. Das Entwicklerteam hat seine Erkenntnisse über die „Singlet Exciton Fission-Sensitized Infrared Quantum Dot Solar Cells“ als Paper im Journal der American Chemical Society veröffentlicht.

Quelle: www.pressetext.de / 13.02.2012

Freikarten für die Solar Energy

Freikarten für die Solar Energy vom 21-25.02.2012 in Berlin

Die RS-Energietechnik Berlin lädt zur SolarEnergy 2012 vom 21-25.02.2012 in Berlin ein.

Die internationale Messe SolarEnergy findet seit 1996 in Berlin statt und ist die Technologieschau des Gesamtbereiches der erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien.

Seit 2004 findet sie gemeinsam mit der „bautec“ – Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik – mit rund 70 000 Besuchern aus aller Welt statt und ist somit eine der international anerkanntesten Branchen-Fachmessen.

Die Geschäftsführer Detlef Kamp und Roger Schneider empfangen sie in der Halle 6.2 Stand B61 mit dem Team der 3U Solar. Präsentiert werden Teilvakuumröhrenkollektoren für die Warmwasserbereitung, sowie Vollvakuum Röhrenkollektoren für teilsolares Heizung und Prozesswärme. Am Freitag den 24.02.2012 findet im Anschluss der Messe ein „get to gether“ statt. Hier stellt sich die Firma RS-Energietechnik mit den Produkten Kleinwindanlagen „Windspot“, Solarthermie „3U Solar“ und Photovoltaik „Sunpower“ dem interessierten Fachpublikum vor.

Dazu ist jeder Fachhandwerker, Planer, Architekt und Freund des Hauses herzlich willkommen.

Interessierte können sich kostenfrei anmelden und erhalten umgehend eine Freikarte per Email.  >>> http://www.rs-energietechnik.de/

zwischenrufer / 15.02.2012