Sonkyo Energy (Windspot) in Deutschland mit neuem Distributor

Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und ausgereifter Technik: Windspot von Sonkyo Energie. Foto: RS Energietechnik Teltow (Berlin).

Die spanische Sonkyo Energy, einer der europäischen Marktführer im Segment der Kleinwindkraftanlagen, hat seine deutschlandweite Distribution ab sofort der RS-Energietechnik GmbH mit Sitz in Teltow (Berlin) übertragen. Sonkyo Energy, deren bekanntestes Produkt wohl die Hauswindnebenanlage „Windspot“ ist, will damit seine deutschlandweite Präsenz stärken und zugleich Qualität und Dichte seines Handwerkernetzes ausbauen. Der bisherige Distributor, die ConSolaris Energietechnik GmbH aus dem nordhessischen Edertal, will sich künftig wieder mehr auf sein Kerngeschäft, die Photovoltaik, konzentrieren.

Vertrieb und Handwerkerschulungen
„Wir arbeiten seit geraumer Zeit an einem bundesweiten Vertriebsnetz für die Hauswindkraftanlagen Windspot und engagieren uns stark bei der technischen Weiterbildung unserer Vertriebspartner und Handwerker. Die Übernahme der deutschlandweiten Distribution für Sonkyo Energy ist für uns daher ein weiterer logischer Schritt“, so Detlef Kamp, Geschäftsführer der RS Energietechnik.

Fachhandwerk als Partner willkommen
Kurzfristige strategische Ziele, so Kamp, seien der rasche Ausbau des Partnernetzes ausgebildeter Fachhandwerker und die Installation weiterer Hauswind-Musteranlagen. „Aktuell sind unsere Fortbildungen vor allem bei Fachhandwerkern beliebt, die nach einer Alternative zur Photovoltaik suchen. In unseren Veranstaltungen transportieren wir nicht nur technisches Knowhow, sondern sprechen auch rechtliche Voraussetzungen und Marketingstrategien an. Zu dem unterstützen wir die Partner bei Endkunden Messen und Vorträgen“

Windkraft für Privathaushalte, Landwirte und Gewerbebetriebe
Die RS Energietechnik GmbH wird seit Jahresbeginn von Detlef Kamp und Roger Schneider geführt. Die Energie-Experten waren vor Gründung der RS-Energietechnik viele Jahre als Gebietsmanager des auf Solarenergie, Pellets- und Gasheizungen spezialisierten süddeutschen Heizungsunternehmens Paradigma Deutschland GmbH tätig.  Kernkompetenz der RS Energietechnik GmbH sind die Konzeption und Realisierung kleinerer (Black Serie 300-600W) und mittlerer KWEA (Kleinwindenergieanlagen 1,5 / 3,5 und 7,5 KW), SunPower Photovoltaik und Solarthermische Anlagen für Privathaushalte, Landwirte und Gewerbebetriebe mit hohem eigenem Energieverbrauch.

zwischenrufer / 03.09.2012

Photovoltaik-Förderung wird zum Stichtag 9. März gekürzt

Die Förderung der Fotovoltaik wird ab dem 9. März 2012 gekürzt.

Endlich haben sich die zuständigen Bundesminister, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einen Kompromiß bei der Förderung der Photovoltaik geeinigt. Die Fördersätze für die Solarstromerzeugung sinken nun früher und schneller als geplant.  Große Freiflächen-Kraftwerke über zehn Megawatt erhalten künftig überhaupt keine öffentlichen Hilfen mehr,  bis zum Jahresende soll die Förderung um bis zu ein Drittel abgesenkt werden.

Stichtag 9. März 2012
Dabei werden die Vergütungssätze, die immerhin für 20 Jahre zugesagt werden, nun für Neubauten schrittweise zum Stichtag 9. März zurückgefahren. Die Einspeisevergütung wird für kleine Anlagen auf 19,50 Cent, für größere auf 16,50 und 13,50 Cent je Kilowattstunde gesenkt.

Zubau soll erst ab 2014 sinken
Allerdings: Bei der Deckelung der Neubaukapazitäten konnte sich FDP-Chef nicht durchsetzen. Damit drohen die Kosten für die Stromverbraucher, die die Photovoltaik-Förderung, alleine in 2011 rund 7 Milliarden Euro, über die Stromrechnung gegenfinanzieren, nach wie vor aus dem Ruder zu laufen. Denn alleine im vergangenen Jahr 2011 wurde mit rund 7.500 Megawatt doppelt so viel installiert wie prognostiziert. Erst ab 2014 soll der Zubau jährlich um 400 Megawatt sinken.

Kein „Solarausstiegsgesetz“
Während die Solarstrom-Industrie reflexartig ein „Solarausstiegsgesetz“ beklagt, ist die Kürzung der Förderung für Verbraucher wie Umweltschützer eine gute Nachricht. Denn bei genauem Hinschauen ist – Fukushima hin oder her – nicht nachvollziehbar, warum für die Solarstromerzeugung, die derzeit gerade mal 3% zum Strommix beiträgt, rund die Hälfte des Fördertopfes für erneuerbare Energien ausgeschüttet wird.

Viele Experten sind längst der Ansicht, die staatlichen Förder-Milliarden seien in Solarthermie, Biomasse-Anlagen (Hackschnizel, Holzpellets), Wasser- und Windkraftanlagen oder energetische Bestandssanierung ohnehin besser investiert.

zwischenrufer / 24.02.2012